Workplace of the Future: Status Quo und Aussichten des flexiblen Arbeitens

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Workplace of the Future: Status Quo und Aussichten des flexiblen Arbeitens ©alexbrylovhk - Fotolia.com
Workplace of the Future: Wie sieht es aus, wo geht es hin? ©alexbrylovhk - Fotolia.com

Flexibles und so genanntes Remote Working sind auf dem Vormarsch – und zwar keineswegs nur in westlichen Gesellschaften, sondern weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt der Videokonferenz-Anbieter Polycom in einer kürzlich veröffentlichten Zusammenfassung von Untersuchungs-Ergebnissen zum Thema “Workplace of the Future”.

Schweden weltweit führend bei der Telearbeit

Die größte Verbreitung von Telearbeit findet man den Ergebnissen zufolge in den USA, wo 90 Prozent der Arbeitgeber Möglichkeiten zur flexiblen Arbeit anbieten oder gerade ausbauen. Hierzulande beträgt der Anteil 71 Prozent. Größere Unterschiede zeigen sich derzeit noch in der Nutzung der Angebote. So arbeitet mittlerweile jeder dritte Deutsche mindestens einmal pro Woche von zu Hause aus (34 Prozent). Damit reiht sich Deutschland im Mittelfeld der untersuchten Länder ein. Mit 51 Prozent ist der Anteil an Telearbeitern in Schweden am höchsten, mit nur knapp 10 Prozent rangieren die USA am Ende der Liste. Für die kommenden Jahre zeichnet sich weltweit schon jetzt ein deutlicher Anstieg der Zahlen ab: So prognostizierte Virgin Media Business, dass bis zum Jahr 2022 insgesamt circa 60 Prozent der Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz ins Home Office bzw. außerhalb des Büros verlegen.

Technologien und Motivation: Die Treiber für flexibles Arbeiten

Einer Studie von Citrix zufolge ist China bisher übrigens das am weitesten entwickelte Land, wenn es darum geht, Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, von jedem Ort und jedem mobilen Endgerät aus zu arbeiten. Derzeit liegt der Anteil bei 69 Prozent, die USA folgen mit 63 Prozent dicht. Der Rest der Welt muss mit aktuell nur 43 Prozent noch deutlich aufholen.

Technologien sind der Schlüssel und wesentliche Treiber für flexibles Arbeiten. Kein Wunder also, dass laut einer Untersuchung von Samsung zufolge 56 Prozent fehlende Investitionen in geeignete mobile Technologien als Grund für eine Verzögerung der Entwicklung angeben. Gleichzeitig ist es wie so oft nicht nur eine Frage der Möglichkeiten, sondern auch der Einstellung. So geben in China und den USA knapp die Hälfte der befragten Unternehmen an, ihre Mitarbeiter aktiv zur Telearbeit zur ermuntern. Deutschland liegt hier mit 30 Prozent nur knapp über dem globalen Durchschnitt (29 Prozent). Schlusslicht ist UK mit 13 Prozent. Von hier kommt allerdings auch die Aussicht, dass sich dies mit dem Generationenwechsel deutlich ändern könnte: In einer Studie im Auftrag der Regierung zeigte sich, dass für 9 von 10 Arbeitskräfte der Generation Y Flexibilität im Job zu den Top-Prioritäten gehört. Diese Einstellung überrascht kaum, geben doch 95 Prozent der Millennials an, dass ihnen die Balance aus Beruf und Privatleben sehr wichtig ist.

Letztlich werden es diese selbstbewussten Forderungen der neuen Generationen sein, die die neue Arbeitswelt der nächsten Jahre mitgestalten und die Prognosen Wirklichkeit werden lassen. Denn wer den Wünschen seiner (zukünftigen) Mitarbeiter nach Flexibilität nachkommt, wird das Ringen um die besten Fachkräfte bestimmen und kann langfristig davon profitieren.

Das neue Zusammenarbeiten

Und wie sieht es für den Herausgeber der Infografik Polycom selbst aus? Nach einer Studie aus eigenem Hause nutzen heute bereits 83 Prozent der Mitarbeiter Videokonferenzen im Home Office und 56 Prozent der Manager gehen auch in Zukunft davon aus, dass es das bevorzugte Tool für die Zusammenarbeit sein wird. Den positiven Effekt der neuen Collaboration-Software auf die Produktivität hat kürzlich erst eine weitere Studie von Citrix untersucht und mit dem Bluetooth-Headset Voyager Focus UC von Plantronics haben wir hier kürzlich ein passendes Hardwaretool vorgestellt, mit dem Mitarbeiter die Lösungen in jeder Umgebung effektiv nutzen und so die Vorteile des flexiblen Arbeitens auch genießen können.

Weitere Ergebnisse zum Thema „Workplace of the Future“ findet ihr in der Infografik von Polycom:

Workplace of the Future Infografik © Polycom
Infografik: Polycom