Remote Work: Das sind die besten Ziele

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Wo soll's hingehen? Eine Analyse von Remote-Zielen liefert Digitalnomaden eine erste Orientierung. (Foto: rawpixel.com)

Bali! Oder doch lieber Kapstadt? Wobei San Francisco zur Zeit ja auch sehr angenehm sein soll. Wenn es hierzulande so richtig kalt wird, wandern die Gedanken am Schreibtisch gerne in wärmere Gefilde. Wohl denen, die es nicht nur bei den Gedanken belassen müssen. Doch wohin? Eine Frage, die sich für den Urlaub meist recht schnell beantworten lässt.  Doch was, wenn der Aufenthalt länger als die üblichen zwei, drei Wochen dauern soll und man fern der Heimat arbeiten möchte?

Eine erste Hilfestellung für alle Remote Worker und Digitalnomaden – oder alle, die es werden wollen – bietet eine aktuelle Analyse der beliebtesten Remote-Ziele weltweit. Denn neben eher urlaubstypischen Kriterien wie Sehenswürdigkeiten (Sieger: Shanghai) und Gastfreundlichkeit (Playa del Carmen, Mexiko) wurden hier arbeitsspezifische Komponenten wie Internetgeschwindigkeit (Singapur) oder die Verfügbarkeit von Coworking Spaces (Bali) in die Bewertung mit einbezogen.

Gesamtsieger Bali: günstig, mit guter Infrastruktur

Klarer Sieger des Gesamtrankings ist – wenig verwunderlich – die Digitalnomadenhochburg Bali. Das indonesische Urlaubsparadies punktet vor allem mit niedrigen Lebenshaltungskosten und dem besten Coworking-Angebot. Kategorien, in denen auch das zweitplatzierte Penang in Malaysia auftrumpft. Auf den Plätzen folgen Gran Canaria, Buenos Aires und Singapur, das vor allem mit seiner Diversität punktet. Wer sich also durch ein kosmopolitisches Flair bei der Arbeit inspirieren lassen möchte, sollte über einen Aufenthalt in dem südostasiatischen Insel- und Stadtstaat nachdenken – das nötige Kleingeld für die hohen Lebenshaltungskosten vorausgesetzt. Auf dem letzten Platz der 25 Top-Ziele: Stockholm. Die schwedische Metropole wird vor allem durch ihr hohes Preisniveau und die fehlende Gastfreundschaft abgewertet.

Die besten Ziele für Remote-Work. Quelle: https://www.hometogo.de

Auf ein Bier in Ho Chi Minh City: die Detailrankings

Neben dem Gesamtranking bietet die Analyse noch eine Reihe themenspezifischer Rankings, die sich nach ihren unterschiedlichen Aspekten sortieren lassen. So lassen sich die Top-Coworking-Ziele etwa nach monatlichem Durchschnittskosten, Lage der Spaces sowie Verfügbarkeit an Arbeitsplätzen und Design des Spaces anordnen. Die Lebenshaltungskosten können dagegen nach Kriterien wie Monatsmiete, Fahrscheinpreise oder – sehr wichtig – dem Bierpreis sortiert werden. Und auch ein Kaffee-Index darf natürlich nicht fehlen (Spoiler: Den im Schnitt günstigsten Café Latte erhält man in Rio de Janeiro).

Insgesamt bieten die verschiedenen Rankings einen ganz guten ersten Eindruck möglicher Ziele. Es macht Spaß, sich durchzuklicken, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Thematik ersetzen sie aber nicht. Newbies können der Analyse zufolge sicherlich mit Bali nicht viel verkehrt machen, erfahrene Digitalnomaden dürften dagegen eh einen guten Überblick passender Ziele haben.

Am Ende bleibt noch eine gute Nachricht für alle, die hoffen, in der Ferne ihr Liebesglück zu finden: Mit Schweden steht einer unserer direkten Nachbarn im Love Index ganz oben. Hier leben der Analyse zufolge die meisten Singles. In diesem Sinne: Gute Reise!

Alle Rankings findet ihr hier.

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