Produktivitäts-Booster für Smartworkers

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Wer kennt es nicht: Man hat noch zig Punkte auf der To-Do-Liste, doch der Kopf ist leer und will einfach keine genialen Ideen, schlauen Texte oder pfiffigen Lösungen ausspucken. Erster Instinkt: Auf zur Kaffeemaschine. Doch der schwarze Wachmacher hilft nicht immer.

Wir zeigen euch in unserer Top 5 der Produktivitäts-Booster Tools und Kniffe, die euer Gehirn wieder auf Trab bringen.

Doch eines sei vorweg geschickt: Diese Booster funktionieren nur, wenn ihr jegliche Ablenkungsquellen eliminiert. Also: Das Smartphone auf stumm schalten und am besten in den nächsten Raum verbannen, kein Facebook, kein Twitter, keine unnötigen E-Mails checken.

Kleiner Würfel, große Wirkung

Foto: www.antsylabs.com

Wer sich trotz der Eliminierung aller Prokrastinationsquellen nicht konzentrieren kann, dem sei der sogenannte Fidget Cube ans Herz gelegt. Dieser kleine Vinylwürfel ist das Kickstarter-Projekt von antsy labs. Hinter dem lustigen Namen stehen die Brüder Matthew und Mark McLachlan, die mit ihrer Idee ihr Kickstarter-Ziel um mehr als das 400-fache übertroffen haben. Der Würfel hat ein Drehrad, fünf Knöpfe, einen Kippschalter, drei Zahnräder, einen klickbaren Ball und einen Joystick – die allesamt aber rein gar nichts bewirken, außer den Grad der Entspanntheit seines Benutzers zu erhöhen. Die Macher verweisen auf Studien, die belegen, dass das “Herumspielen” die Konzentration von Studenten nachweislich steigert.

Die Pomodore-Technik

Foto: pixabay.com / nile

Diese Zeitmanagement-Technik wurde in den 1980er Jahren vom Italiener Francesco Cirillo entwickelt, der zum Messen seiner Arbeits-Sessions eine Eieruhr benutzte, die die Form einer Tomate hatte – so entstand der merkwürdige Name. Cirillo drehte die Uhr immer bis zum Anschlag auf, was einer Zeitspanne von 25 Minuten entsprach. In dieser Zeit arbeitete er intensiv und gönnte sich im Anschluss 5 Minuten Pause. Nach vier 25-Minuten-Einheiten folgte eine längere Pause von 30 Minuten.

Dieser Rhythmus hilft dabei, fokussiert zu arbeiten und die geplante Arbeit in der vorgegeben Zeit auch zu bewältigen. Cirillos Methode basiert auf der Idee, dass häufige Pausen die geistige Leistungsfähigkeit verbessern. Zu Beginn sollte man seine Arbeit in ein oder mehrere 25-Minuten-Pakete aufteilen und dann versuchen, zu diesen Etappen das jeweils gesetzte Ziel auch zu erreichen.

Der Saent – Schluss mit Prokrastination

Foto: www.saent.com

Ein weiteres Gadget, das über Indigogo gecrowdfunded wurde, ist der Saent (vom englischen “saint”, also sinngemäss “Dich schickt der Himmel!”).

Er blockt automatisch alle Websites, die man zuvor als Ablenkung definiert hat und lässt einen so 25 Minuten am Stück in einer sogenannten Fokus-Session an einem bestimmten Thema arbeiten. Nach dieser Zeitspanne macht er darauf aufmerksam, nun eine Pause von 5 Minuten einzulegen. Das kommt uns doch bekannt vor: Die Software des Saent wurde nach der Pomodore-Technik entwickelt.

Das Gadget sieht aus wie eine runde Computermaus und signalisiert durch sein Leuchten Kollegen außerdem, dass man gerade nicht gestört werden möchte.

Das riecht nach Erfolg

Foto: Foto: pixabay.com / Couleur

Mehrere Studien haben bewiesen: Wird die Büroluft mit Zitrusduft angereichert, steigert das die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Einer japanischen Studie zufolge, konnten die Rechtschreibfehler bei Sekretärinnen durch Zitrusduft um 50% reduziert werden.

Doch nicht nur frischer Zitronenduft hilft: Pfefferminze erhöht die Aufmerksamkeit, Zimt belebt und soll so über die Mittagsmüdigkeit hinweghelfen, Jasmin- und Kamillen-Duft werden beruhigende, und sogar selbstbewusstseinssteigernde Eigenschaften nachgesagt und können zur Stressreduktion eingesetzt werden.

Wer sich eine duftende, stimulierende Arbeitsatmosphäre schaffen möchte, sollte allerdings besser auf echte Früchte oder Kräuter zurückgreifen; Auto-Wunderbäumchen und Raumsprays riechen künstlich und taugen nicht wirklich als Produktivitäts-Booster.

Fokus und Klarheit

Foto: Plantronics

Wer oft von unterwegs oder im Großraumbüro arbeitet kennt das Problem: Umgebungsgeräusche machen es nahezu unmöglich einer Aufgabe konzentriert nachzugehen oder ungestört ein wichtiges Telefonat zu führen. Abhilfe schafft das neue Voyager 8200 UC von Plantronics. Das schnurlose Bluetooth-Headset sorgt dank Active-Noise-Cancelling, professioneller Audioqualität und passiver Geräuschunterdrückung für maximale Konzentration und klare Sprachübertragung bei Telefonaten. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden ist das Voyager 8200 UC darüber hinaus jederzeit einsatzbereit.

Ihr habt bereits Erfahrung mit einem der genannten Booster oder euer ganz eigenes Geheimrezept für mehr Produktivität? Wir freuen uns auf euren Beitrag in den Kommentaren.

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