7 Fragen an… Sebastian Canaves

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Im zweiten Teil unserer Interviewserie „7 Fragen an…“ kommt Sebastian Canaves zu Wort. Der gebürtige Mallorquiner ist hauptberuflich Blogger und Autor. Gemeinsam mit seiner Freundin Line betreibt er verschiedene Blogs. Ihre Hauptblogs sind Off The Path, Deutschlands größter Abenteuer-Reiseblog, und Kultreiter, Deutschlands größter Reitblog für Dressur- und Freizeitreiter. Neben den zwei Blogs betreiben die beiden noch ein paar andere Blogs und Webseiten.

1. Was bedeutet Smarter Working für dich persönlich?
Smart-Working bedeutet für mich Batch-Working. Meine Tage, Wochen und Monate sind in Batches aufgeteilt. Ich arbeite zum Beispiel nur einen Tag im Monat an unserem recht großen Off The Path Reisepodcast. An einem Tag nehme ich alle Folgen für den Monat auf und habe dann 29 Tage, um mich auf andere Dinge zu konzentrieren. 20 Minuten in der Woche gehen zum Beispiel drauf, um Facebook zu planen und wir müssen uns dann keine Gedanken mehr um die weitere Planung machen.

2. Dein Tipp für produktives Arbeiten?
Meine produktivste Zeit fängt vor dem Frühstücken an. Wir stehen früh auf und frühstücken spät. Das Einzige, das wir vorher zu uns nehmen: einen Flat White oder Bulletproof Coffee.

3. In welcher Umgebung arbeitest du am besten?
Am besten schon in irgendeiner Art Büro, sei es das eigene Zuhause oder im Coworking Space mit leisem Geschnatter im Hintergrund. Auch die Küche mit der Kaffeehausmusik-Playlist von Spotify im Hintergrund hält gerne mal dafür her. Im Café selbst ist es mir aber meistens zu laut.

Es muss nicht immer das Büro sein: Als Reiseblogger arbeitet Sebastian automatisch viel von unterwegs. Und Meeresrauschen ist sicherlich nicht das schlechteste Hintergrundgeräusch, um produktiv zu sein. / Foto: Sebastian Canaves
Es muss nicht immer das Büro sein: Als Reiseblogger arbeitet Sebastian automatisch viel von unterwegs. Und Meeresrauschen ist sicherlich nicht das schlechteste Hintergrundgeräusch, um produktiv zu sein. / Foto: Sebastian Canaves

4. Welche Tools dürfen bei deiner Arbeit nicht fehlen?
Tools im Sinne von Software, die bei uns immer an ist: Basecamp, Scrivener und Textexpander!

5. Woraus ziehst du deine Motivation?
Aus dem Funkeln in den Augen der Menschen, wenn sie etwas Neues gelernt, entdeckt oder erlebt haben. Ich liebe es, zu helfen und anderen zu zeigen, was möglich ist. Da wir die sind, die unsere Emotionen online zur Schau stellen, ist es natürlich schwer, die funkelnden Augen unserer Leser zu sehen, aber das höre ich auch durch die vielen E-Mails und Nachrichten durch, die wir jeden Tag erhalten – das ist meine Motivation!

6. Work & Life: Gegensätze oder untrennbar miteinander verbunden?
Untrennbar miteinander verbunden – und ich würde es nicht anders wollen. Vielleicht, weil ich meine Berufung gefunden habe? Wer weiß, aber ich habe immer wieder versucht, Geschäftliches und Privates zu trennen, und kann für mich sagen, dass es einfach nicht klappt. Mein Job ist mein Leben und mein Leben ist mein Job – und das ist auch gut so!

7. Wie sieht dein Arbeits(um)feld in zehn Jahren aus?
Nicht mehr nur als Duo, sondern mit ein paar mehr motivierten Abenteurern an unserer Seite. Auf jeden Fall aber mit Büro und mit genug Freiheiten und Flexibilität, dass das Arbeiten im Dschungel des Amazonas für eine Zeit lang auch machbar ist! Wir haben bereits ein Team von zehn Personen, die ortsunabhängig für und mit uns arbeiten. Das funktioniert ganz okay, aber ich weiß, dass es besser laufen würde, wenn wir alle für eine Zeit an dem gleichen Ort wären!

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit euren Blogs.

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