Virtuelle Teams: So führt man sie richtig

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Foto: Death to The Stock Photo
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Moderne Technologien bieten viele spannende Möglichkeiten zur professionellen Kommunikation und Kollaboration. Die zunehmend digitalisierte Arbeitswelt bringt aber auch ganz spezifische Herausforderungen für Unternehmen und Mitarbeiter mit sich. In der von Citrix in Auftrag gegebenen Spotlight-Analyse „Virtuelle Teams benötigen eine starke Führung!“ haben sich die Experten von Pierre Audoin Consultants (PAC) kürzlich mit diesen Herausforderungen auseinandergesetzt.

Die Analysten ermittelten dabei unter anderem, wie Unternehmen der Überforderung von Mitarbeitern und Vorgesetzten entgegenwirken können, deren Teams nicht an einem gemeinsamen Ort sitzen. Die Analyse zeigt: Für eine effektive Kollaboration müssen sich Verantwortliche und Teams neben technischen insbesondere organisatorischen Herausforderungen stellen.

Effiziente Organisation, gemeinsame Regeln und Kennenlernen Face to Face

Grundlage für die Analyse stellt die Studie „Zusammenarbeit virtueller Teams in deutschen Unternehmen“ dar, für die 152 Führungskräfte in Deutschland befragt wurden. 70 Prozent der Teilnehmer gehen von einer gesteigerten Bedeutung der virtuellen Kollaboration für den Geschäftserfolg aus. Bei ineffizienter Zusammenarbeit leidet der Einschätzung von 69 Prozent der Befragten aber die Konzentration auf Kernaufgaben und es stellt sich nach Ansicht von 66 Prozent Frustration bei den Mitarbeitern ein. 46 Prozent sehen eine Gefahr von Burnout-Risiken durch Überlastung, die sich allerdings durch den richtigen Einsatz technischer Lösungen reduzieren lässt.

Für die Befragung der Spotlight-Analyse kamen unter anderem Experten im Bereich Organisationsentwicklung zu Wort. Diese nehmen in der örtlichen und zeitlichen Trennung virtueller Teams eine oftmals unterschätzte Herausforderung wahr. Virtuellen Teams wird deswegen geraten, sich zu Beginn in Kick-off-Phasen persönlich kennenzulernen, gemeinsame Regeln festzulegen und Routinen zu erarbeiten. Neben regelmäßigen Abstimmungen per Videokonferenz in Phasen der virtuellen Zusammenarbeit werden in längeren Projekten gelegentliche persönliche Treffen empfohlen.

Fünf Gebote für die Führung virtueller Teams

Auf Grundlage der Studie haben die Analysten von PAC Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zusammengestellt. Die Tipps reflektieren die Erkenntnis, dass Barrieren häufig organisatorische und kulturelle Ursachen haben und nicht durch den Einsatz von technischen Tools entstehen. Die „fünf Gebote für die Führung virtueller Teams“ lauten:

  • Verbesserung der Zusammenarbeit auf die strategische Agenda setzen
  • Sich gegenüber der Nutzung neuer Technologien öffnen
  • Vertrauenskultur etablieren
  • Coaching statt Mikromanagement
  • Virtueller Teamarbeit „Leben einhauchen“

Die vorgeschlagenen Maßnahmen können Führungskräfte dabei unterstützen, Collaboration-Technologien optimal in ihrem Team einzusetzen und die Zusammenarbeit dadurch möglichst effizient und angenehm für alle Beteiligten zu gestalten.

Zugang zu der Spotlight-Analyse bekommt ihr unter diesem Link.

Grafik: PAC
Grafik: PAC

1 KOMMENTAR

  1. Hallo Lucas,

    ich bin überzeugt davon, dass man mit Hilfe moderner Tools, ortsunabhängig miteinander arbeiten kann.
    Wenn man sich davor auch noch persönlich kennengelernt hat, entstehen weniger Missverständnisse.

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