Mobile Working: Das rollende Büro

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Telefonieren, mailen und surfen – damit ist für viele auch außerhalb des Büros noch lange nicht Schluss. Da inzwischen alle Daten stets und überall in der Cloud verfügbar sind, wird auch auf Dienstreisen problemlos weitergearbeitet. Einige Unternehmer und Manager lassen sich deshalb den Firmenwagen zum rollenden Büro umrüsten. Das Angebot reicht dabei vom Laptophalter bis hin zum luxuriösen Konferenzraum auf vier Rädern. Für unternehmerische Vielfahrer haben Mercedes Benz, Volkswagen und BMW sogar bereits vollständige Business-Modelle im Programm: Mobiles Internet, Klapptische, Bildschirme und gegenüberliegende Sitzgruppen gehören dabei zur Standardausstattung. Da sich die meisten Firmen diesen Mobile Working Luxus aber (noch) nicht gönnen, gibt es für (auto-)mobile Selbstumrüster eine Reihe nützlicher Gadgets, die das Arbeiten auf Rädern ein wenig komfortabler und sicherer machen.

Auf Empfang: Das Auto als fahrender WLAN-Hotspot

Für das mobile Arbeiten ist ein zuverlässiger Internetzugang Grundvoraussetzung – auch im Auto. Wem die Verbindung aller Geräte via Tethering zu umständlich ist oder wer die Datenverbindung seines Smartphones schonen will, sollte über einen Auto-Hotspot nachdenken. Bei Neuwagen bieten mittlerweile schon viele Hersteller LTE- oder UMTS-Hotspots an, welche ab Werk im Auto verbaut sind. Will man sein Fahrzeug jedoch nachträglich vernetzen, kann man auf Zubehör-Hotspots zurückgreifen, die speziell für die Verwendung im Auto konzipiert sind und das Fahrzeug auch bei hoher Fahrtgeschwindigkeit zuverlässig mit WLAN versorgen. Der lesswire Wi2U Hotspot bringt beispielsweise bis zu acht Geräte gleichzeitig ans Netz. Dank seines schlanken Designs lässt sich der Router problemlos in das Fahrzeug einbauen.

Telefonisch erreichbar: Gadgets zum „Freien Sprechen“

Voyager Edge - © Plantronics
Voyager Edge – © Plantronics

Wer am Steuer beim Telefonieren mit dem Handy erwischt wird, muss inzwischen mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt rechnen. Doch da das Diensthandy auch während der Fahrt meist nicht stillsteht, lohnt sich die Investition in ein zuverlässiges Headset. Bei Telefonkonferenzen auf Autobahn und Landstraße ist man mit den Bluetooth-Headsets Voyager Edge oder Voyager Edge Legend UC von Plantronics gut beraten. Beide Modelle besitzen drei Mikrofone, die für eine ausgezeichnete Sprachqualität sorgen. Das erweiterte Noise Cancelling reduziert Hintergrundgeräusche zuverlässig, auch während der Fahrt. Ist das Gerät mit dem Smartphone verbunden, reagiert es auf einfache Sprachbefehle, sodass man den Blick nicht von der Straße abwenden muss.

An Ort und Stelle: Laptop und Co. fest im Auto fixiert

Damit sich das gesamte Office-Equipment, vor allem aber Laptop und Tablet, nicht bei jedem Bremsmanöver in den Fußraum verabschiedet, sollten spezielle Halterungen im Auto-Cockpit angebracht werden. Für beide Varianten gibt es praktische Lösungen, die mittels Stativtechnik das Gerät am Beifahrersitz fixieren. Mit der Universal Kfz-Halterung von Lescars bleibt der Laptop an Ort und Stelle und kann je nach Bedarf herangezogen oder aus dem Sichtfeld geschoben werden.

Zuverlässige Beifahrer: Die mobilen Alleskönner für unterwegs

Sortimo Auto-Manager - © Sortimo
Sortimo Auto-Manager – © Sortimo

Sind WLAN Hotspot und Fixierung installiert, ist das schon die halbe Miete für produktives Arbeiten im Auto. Ist die Büroarbeit allerdings nach wie vor sehr zettellastig, müssen allem Digitalisierungswahn zum Trotz noch ein Drucker, ein Schreibtisch und ein Aktenschrank mit auf Achse. Deshalb gibt es für den Raststätten-Workaholic inzwischen interessante Komplett-Lösungen, die den Beifahrersitz in eine wahre Bürolandschaft umfunktionieren. Der Transformer unter den mobilen Lösungen ist der Auto-Manager von Sortimo. Was aussieht wie eine große Kühlbox, entpuppt sich beim Öffnen als ein wahres Bürowunder. Ein auszieh- und drehbarer Laptoptisch, ein großes Innenfach für Akten oder einen mobilen Drucker, integrierte Stromanschlüsse und kleine und große Fächer im Deckel versprechen hochproduktive Bürostunden im Automobil. Am Ziel angekommen, klappt man dann den Auto-Manager wieder zu und rollt das gesamte Equipment im Trolley lässig hinter sich her.

Unterwegs: Selbstfahrer haben Sendepause

Wie man sieht, gibt es einige ausgeklügelte Gadgets, die helfen, das Arbeiten unterwegs so angenehm wie möglich zu gestalten. Zwar ist das rollende Büro eine praktische Sache, doch solange man selbst am Steuer sitzt, sollte man auf jeden Fall die Finger von Aktenbergen, Laptop und Co. lassen. Wichtige Telefongespräche oder -konferenzen gelingen zwar auch während der Fahrt, doch nur solange die Hände frei und die Augen auf der Straße bleiben.

Wir wünschen eine gute Fahrt!