Neue centracon-Studie: Die IT-Arbeitsplätze von morgen

1

Wie sehen die IT-Arbeitsplätze der Zukunft aus, bzw. was wünschen und erwarten sich IT-Manager und CIOs? Dieser Frage ist das Leverkusener Beratungshaus centracon in einer neuen Umfrage unter mehr als 360 Unternehmen nachgegangen.

Demnach befinden sich drei von zehn Unternehmen bereits mitten in den Planungen und Vorbereitungen für die Desktop-Konzepte von morgen. 41 Prozent der Befragten räumt der Zukunftsplanung mittlere Priorität ein, und ein weiteres Drittel (31 %) sieht sich momentan nicht unbedingt herausgefordert.

Doch was zeichnet den IT-Arbeitsplatz der Zukunft eigentlich aus? Darauf gaben die Befragten folgende Antwort:

Grafik: centracon 2010


Alles in allem genommen könnte man sagen: Ein RUCK geht da nicht unbedingt durch die deutsche Unternehmens-IT. Und auch centracon muss feststellen, dass die befragten IT-Manager und CIOs noch ziemlich konservative Vorstellungen vom Arbeitsplatz der Zukunft haben: „Allein die Einflüsse der Digital Native User als nachwachsende Generation, die sich in ganz selbstverständlicher Weise mit der digitalen Welt identifizieren, werden einen noch größeren Veränderungsbedarf in den Unternehmen entfachen, als sich viele im Moment vorstellen können,“ prophezeit centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards.

Was genau sich die Digital Natives aus centracon-Sicht wünschen, macht die Studie dann leider nicht besonders deutlich. Und auch die Vorschläge des Beratungshauses fallen (zumindest in der Presseveröffentlichung) etwas dünn aus: „Warum sollen Arbeitsplätze demnächst nicht über eine Cloud bereitgestellt werden?“, fragt Gerhards. Smarter Working dürfte gerne ein bisschen bunter daherkommen. Zumal centracon das Thema Kommunikation völlig ausklammert. Und das gehört in Zeiten von Unified Communications & Collaboration (UCC) ganz bestimmt in die Mitte der Überlegung.