Produktiv und familienfreundlich: Flexible Arbeit bei Microsoft Deutschland

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Foto: Microsoft Deutschland
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Wie sehen heutzutage flexible Arbeitsmodelle in führenden Unternehmen aus? Welche Technologien stehen Mitarbeitern zur Verfügung, um online und mobil zu kollaborieren? Smartworkers sprach mit Carolin Diana Müller, Product Manager Unified Communications bei Microsoft Deutschland, über den Arbeitsalltag beim Software-Entwickler aus Unterschleißheim.

Foto: Microsoft Deutschland GmbHSW: Microsoft Deutschland bietet seinen Mitarbeitern das Konzept der „Vertrauensarbeitszeit“ an. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff und welche Mitarbeiter profitieren von dieser Regelung?

CDM: Jeder Microsoft Mitarbeiter profitiert von dem Konzept der „Vertrauensarbeit“. Microsoft Mitarbeiter haben keine festgelegten Zeiten, wann ihre Arbeitszeit beginnt und endet. Jeder Mitarbeiter kann sich die Arbeitszeit selbst einteilen. Wichtig hierbei ist, dass die Arbeit und Verantwortlichkeiten zuverlässig und qualitativ hochwertig erledigt werden. Das ist eine sehr angenehme Arbeitsweise und ist vor allem familienfreundlich.

SW: Räumlich und zeitlich flexible Arbeitsmodelle, z.B. auch Teilzeit und Home Office, gehören mehr und mehr zum Standard in führenden Unternehmen. Welches Fazit zieht Microsoft Deutschland bislang: Tragen diese Modelle zu einem gesünderen, produktiveren und insgesamt erfüllteren Berufsleben bei?

CDM: Auf jeden Fall. Jeder Mitarbeiter kann selbst entscheiden, wann er ins Büro kommt und wann er im Home Office arbeitet. Im Büro trifft man Kollegen, kann sich persönlich austauschen und nimmt Besprechungen wahr. Im Home Office können Mitarbeiter ebenso produktiv Aufgaben erledigen, über Telefonate, Audio- und Videokonferenzen zusammen an Projekten arbeiten. Die Freiheit, die Microsoft seinen Mitarbeitern hier gibt, trägt zu einer Produktivitätssteigerung bei.

SW: Die Vernetzung global verstreuter Unternehmensstandorte, aber auch die Integration von Home Office und mobilen Arbeitsplätzen stellt hohe Anforderung an die Performance, Stabilität und (Daten-)Sicherheit moderner ITK-Lösungen: Welche technische Infrastruktur und welche Endgeräte stehen Mitarbeitern bei Microsoft zur Verfügung?

CDM: Microsoft-Mitarbeiter arbeiten auf Basis der Microsoft Unified Communications (UC) Lösung. Damit lassen sich sämtliche aktuellen Endgeräte wie PC, Handy, Smartphone, VoIP-und Festnetz-Telefon integrieren. Die Microsoft UC, bestehend aus dem Exchange Server 2010 und dem Office Communications Server 2007 R2, ermöglicht Mitarbeitern, standortunabhängig auf ihre Emails, Voicemail-Nachrichten, Kontakte, Kalendereinträge etc. zuzugreifen, da alles in einem Posteingang verwaltet wird. Voice over IP ermöglicht es, egal wo man sich gerade befindet, zu telefonieren. Das Konzept des „Single Number Reach“ macht es möglich, dass Kollegen unter einer Nummer erreichbar sind, unabhängig davon, ob sie im Home Office, im Auto oder im Büro sind. Der PC ist dabei gleichzeitig das Telefon, z.B. über ein angeschlossenes Headset. Es findet somit keine – meist kostenpflichtige – Rufweiterleitung statt.

SW: Der klassische Büroarbeitsplatz mit „9 to 5“-Präsenz scheint heute auf dem Rückzug. Räumlich und zeitlich flexible Arbeitsprozesse verlangen von den Mitarbeitern jedoch ein neues Maß an Kommunikation und Koordination. Wie bereitet Microsoft seine Mitarbeiter auf diese neue Arbeitskultur vor? Wie sieht heute ein typischer Arbeitsmix aus Büro, Home Office und mobiler Arbeit aus? Welche Routinen haben sich bewährt?

CDM: Microsoft testet und arbeitet selbst mit der UC-Lösung. Die Mitarbeiter lernen von Anfang die Vorteile der Lösung kennen und nutzen diese. Der Arbeitsmix ist aber von Mitarbeiter zu Mitarbeiter verschieden. Jeder entscheidet selbst, wann er im Büro ist und wann nicht. Man kann daher nicht sagen, dass es einen typischen Arbeitsmix gibt.

Weitere Informationen zu Unified Communications von Microsoft hier.