Unified Communications: Welche Hürden sind zu nehmen
Die Vorteile der Vereinigung verschiedener Kommunikationskanäle liegen auf der Hand: eine höhere Produktivität durch Einsparung von Arbeitszeit. Doch welche Hürden sind bei der Umstellung auf Unified Communications zu nehmen?
Im Rahmen einer Studie von Net IQ wurden im Juni dieses Jahres 400 Unternehmen befragt. Dies sind einige der Ergebnisse:
- 43 Prozent wissen nicht, ob ihr Netzwerk UC-Technologien in Echtzeit unterstützt
- 33 Prozent haben Bedenken, ob ihre Netzwerk, den Anforderungen durch UC-Implementierungen gerecht wird
- 50 Prozent setzen aus Kostengründen keine Management-Lösungen ein
- 47 Prozent haben nach eigener Aussage nicht das erforderliche Know-how
Eine andere Studie von Cisco zu Beginn des Jahres 2009, hier wurden Kleine und mittelständische Unternehmen befragt, kam zu einem anderen grundlegenden Schluss. Man fand heraus, dass 50 % der Befragten den Begriff Unified Communications noch nie gehört hatten und 30% nur eine sehr vage Vorstellung hatten, was sich hinter UC verbirgt. Allein die Unkenntnis des Fachterminus könnte dazu führen, dass UC keine große Bedeutung zugemessen wird. Der Widerspruch allerdings: die Befragten versprachen sich große Vorteile von der Vereinigung der Kommunikationskanäle.
Berlecon Research sah in der Studie “Perspektive Unified Communications – Wie weit sind deutsche Unternehmen?” vom Juni 2009 folgende Punkte als Hürden an:
- aktuell knappen ITK-Budgets
- hohe Investitionen für eine UC-Lösung
- Veränderung der Kommunikationskultur im Unternehmen
Unser Fazit: Obwohl sich Unified Communications vom Buzzword immer mehr zur Realität in deutschen Unternehmen entwickelt, ist viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Einfache Informationen für IT-Muffel in Geschäftsführungen sind genauso notwenig wie eine transparente Kostenstruktur.
Foto: CC-BY fdecomite



























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